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Presseinfo

Nr. 039: 03.02.2010 
Städtebauförderung in der Oberpfalz

Bilanz 2009

259 Bewilligungsbescheide an 73 Städte und Gemeinden mit insgesamt 22 Millionen Euro an Fördermitteln sind eine stolze Bilanz für die Städtebauförderung in der Oberpfalz, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass damit zusammen mit den Eigenmitteln der Gemeinden und den privaten Finanzierungsanteilen im Jahr 2009 ein Investitionsvolumen von ca. 130 Millionen Euro initiiert werden konnte.

Mit den Geldern hilft der Freistaat Bayern und die Regierung der Oberpfalz als Bewilligungsstelle den Städten und Gemeinden bei vielfältigen städtebaulichen Aufgaben. Problematische wirtschaftliche Rahmenbedingungen und der demographische Wandel sind große Herausforderungen für die Gemeinden in der Oberpfalz. Trotz dieser Schwierigkeiten konnten auch im Jahr 2009 mit den Programmen der Städtebauförderung wichtige Projekte finanziert werden.

Das breite Spektrum der Städtebauförderung wird an einigen Beispielen aus verschiedenen Handlungsfeldern deutlich:

Die Gemeinde Barbing (Landkreis Regensburg) hat im Rahmen einer breiten Bürgerbeteiligung die Neuordnung ihres Ortskerns vorbereitet und Gestaltungsziele erarbeitet, die für den Ort eine eigenständige Identität sichern können. Beispielhaft für eine Gemeinde dieser Größenordnung wurde das beste Realisierungskonzept über einen Architektenwettbewerb gefunden. Aufgrund der optimalen Vorbereitung konnten 2009 wesentliche Sanierungsziele umgesetzt werden. Die Maßnahmen wurden mit Mitteln der Städtebauförderung aus dem Konjunkturpaket II und dem Bayerischen Programm i.H.v. insgesamt 871.000 Euro gefördert.

Viele Städte und Gemeinden in der nördlichen Oberpfalz sind besonders vom Strukturwandel betroffen. In Mitterteich (Landkreis Tirschenreuth) konnten mit dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau West und Städtebauförderungsmitteln aus einem EU-Strukturfond die Gebäude einer ehemaligen Porzellanfabrik neu geordnet werden. Direkt vor der Altstadt wurde eine hässliche Brache beseitigt, ein neuer Betrieb nutzt Teile der Bausubstanz, ein neues Museum erinnert an die Geschichte der Porzellanindustrie in Mitterteich. Insgesamt wird das Projekt mit insgesamt 3,4 Mio Euro aus der Städtebauförderung mit finanziert.

In Sulzbach-Rosenberg (Landkreis Amberg-Sulzbach) konnte die Stadt das Gebäude der ehemaligen Synagoge erwerben, es wird jetzt saniert und zu einer interkulturellen Begegnungs- und Erinnerungsstätte umgebaut. Damit wird die Altstadt als kulturelles Zentrum weiter aufgewertet. Aus dem neuen Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz werden dafür insgesamt 833.000 Euro bereitgestellt.

Die Stadt Weiden i.d.OPf. konnte im Jahr 2009 im Gebiet Stockerhut das neue Quartierszentrum einweihen. Das Stadtquartier mit besonderem Entwicklungsbedarf erhält damit eine neue Mitte und wird in Verbindung mit der Modernisierung der Wohnungen deutlich aufgewertet. Finanzhilfen aus dem Programm Soziale Stadt i.H.v. 2,2 Mio Euro schaffen eine neue Qualität für die Bewohner und sichern eine stabile Entwicklung für diesen Stadtteil.

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