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Presseinfo

Nr. 037: 02.02.2010 
Rekordjahr bei Straßenbauinvestitionen in der Oberpfalz

120 Mio-Grenze bei Straßenbauinvestitionen in der Oberpfalz überschritten

Dank der Konjunkturprogramme von Bund und Land konnte im Jahr 2009 mit rd. 122 Mio. Euro die höchste bisher jemals in der Oberpfalz erreichte Summe an Bundes- und Staatsmitteln in den Straßenbau investiert werden. Mit diesen Haushaltsmitteln wurden Neubau- wie auch Um- und Ausbau- sowie Erhaltungsmaßnahmen im Bundes- und Staatsstraßennetz durchgeführt. Ein Teilbetrag dieser Summe in Höhe von rund 20,9 Mio. Euro wurde als Zuwendung oder Beteiligungsleistung für den kommunalen Straßenbau zur Verfügung gestellt. Die Gesamtausgaben für den Straßenbau in der Oberpfalz konnten damit gegenüber dem Vorjahr nochmals um 22 Mio Euro gesteigert werden.

Von diesem Betrag wurden im Jahr 2009 insgesamt rd. 60,9 Mio Euro in den Bau und Unterhalt der Bundesstraßen investiert. So konnte der zweibahnige Ausbau der Bundesstraße 85 bei Wackersdorf dem Verkehr übergeben werden. Am 9. Dezember 2009 wurde mit dem Tunnelanschlag für den Bau des Deschelbergtunnels ein weiterer Schritt zur Verwirklichung der Ortsumgehung Furth im Wald im Zuge der Bundesstraße 20 getätigt. Ebenfalls im Bau sind die Ortsumgehung von Pressath (B 299) und die Verlegung nördlich Chameregg (B 85) sowie zwei weitere Abschnitte des Ausbaus der Bundesstraße 85 zwischen Amberg und Sulzbach.

Auch im Staatsstraßenbau ergibt sich eine positive Bilanz. Mittels Kofinanzierung aus Mitteln der Europäischen Gemeinschaft und aus dem Investitionsprogramm Zukunft Bayern (IZB) der Bayerischen Staatsregierung konnten mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rd. 40 Mio. Euro eine Vielzahl von Maßnahmen fertig gestellt oder begonnen werden.

Der Ausbau der Staatsstraße 2344 zwischen Beratzhausen und Neuhöfl sowie die Erneuerung der Laberbrücke bei der Hammermühle in Parsberg (St 2234) und der Ausbau westlich Plößberg (St 2177) wurden dem Verkehr übergeben. Die Ortsumgehung von Schönthal (St 2400), die wegen ihrer Lage auf einer Zubringerstrecke zum bayrisch-tschechischen Grenzübergang Waldmünchen/Liskova durch die Europäische Gemeinschaft zur Hälfte mitfinanziert wird, konnte weitergeführt werden. In Vilseck wurde ein beschrankter Bahnübergang der Staatsstraße 2123 durch eine Straßenunterführung ersetzt.

Einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber der nicht motorisierten, leisten die Investitionen in den Radwegebau. Hier konnten im Jahr 2009 Radwege an Bundes-und Staatsstraßen mit einem Kostenvolumen von rd. 1,1 Mio Euro realisiert werden.

Darüber hinaus hat der Freistaat Bayern auch im Jahre 2009 wiederum verkehrswichtige Projekte in kommunaler Baulast finanziell unterstützt. Durch die Regierung der Oberpfalz wurden 88 kommunale Straßenbauvorhaben bezuschusst.

Dazu erhielten die Kommunen in der Oberpfalz 19,7 Mio. Euro an Zuwendungen aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und 773.000,00 Euro aus den Mitteln des Finanzausgleichsgesetzes (FAG).

Die größten geförderten Einzelmaßnahmen waren hierbei der Ausbau der Nordgaustraße in Regensburg mit rd. 3,28 Mio ?, der Bau der Ortsumgehung Buch im Landkreis Neustadt mit rd. 1,5 Mio Euro und die Südumgehung Schierling im Landkreis Regensburg mit rd. 3,1 Mio Euro an Zuwendungen im Jahr 2009.

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