Nr. 017: 19.01.2010
Auch Floriansjünger müssen lernen
Interesse an Aus- und Fortbildung erfreulich hoch
Feuerwehrleute müssen gut ausgebildet und motiviert sein, wenn sie die optimale Leistung erbringen sollen. Für Unterstützung sorgen dabei die Regierung der Oberpfalz zusammen mit den drei staatlichen Feuerwehrschulen. Die Schulungswünsche übersteigen dabei die Platzzahl bei weitem. Auch das ein Beweis für das herausragende Engagement und die hohe Motivation der oberpfälzer Floriansjünger. Das Schulungsangebot erstreckt sich von A wie ?ABC-Schutz-Dekontamination? über H wie ?Hilfeleistung Eisenbahn? bis hin zu V wie ?Vorbeugender Brandschutz?.
An den drei staatlichen Feuerwehrschulen in Geretsried, Regensburg und Würzburg konnte im Jahr 2009 die stattliche Anzahl von 844 Feuerwehrfrauen und -männern aus der Oberpfalz an 208 Aus- und Fortbildungslehrgängen bei insgesamt 63 verschiedenen Lehrgangsarten teilnehmen.
Die Regierung der Oberpfalz ermittelt den alljährlichen Bedarf an Lehrgangsplätzen in den einzelnen Landkreisen, verteilt dann das von den Schulen zugeteilte Kontingent vorab prozentual und lädt nach Rückmeldung durch die Landkreise die einzelnen Teilnehmer ein.
?Was unsere Feuerwehrangehörigen leisten ist beispielhaft und vorbildlich. Oft unter Einsatz ihres Lebens erledigen sie ihren selbstlosen Dienst an unserer Gemeinschaft. Sie können erwarten, dass sie für ihren oft nicht ungefährlichen Dienst gut ausgebildet werden. Ich will ihnen ebenso danken wie den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Einsatz sowie die Aus- und Fortbildung und damit im öffentlichen Interesse freistellen?, erklärte Regierungspräsidentin Brigitta Brunner zur Auswertung dieser erfreulichen Zahlen.
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