Startseite / Aktuelle Presseinformationen /
Presseinfo

Nr. 006: 12.01.2010 
Erfreuliches Ergebnis -98 Prozent der oberpfälzer Lebensmittelbetriebe haben die EU-Zulassung-

Die Regierung der Oberpfalz hat eine Vorgabe der EU umgesetzt. Pünktlich zum Jahresbeginn haben 98 Prozent aller oberpfälzer Lebensmittelbetriebe, die eine EU-Zulassung für Schlachtung und Produktion beantragt hatten, dieses Zertifikat bekommen. Das heißt, 513 von 522 Metzgereien und anderen Betrieben können prinzipiell weiterarbeiten wie bisher. "Dieses erfreuliche Ergebnis ist möglich geworden, weil die Behörden und die Betriebe hervorragend zusammengearbeitet und die Medien durch ihre Informationen immer wieder wertvolle Hinweise gegeben haben", erklärte Regierungsvizepräsident Johann Peißl jetzt nach der zahlenmäßigen Bilanz der Aktion. Die meisten der wenigen nicht zugelassenen Betriebe brauchen das Zertifikat gar nicht: In Firmen, in denen ein Generationswechsel ansteht, hat man die Gelegenheit genutzt und keinen Antrag auf Zulassung gestellt. Diese wenigen Betriebe verzichten künftig auf das Schlachten, um mehr Platz für die Produktion zu haben.

Alle Lebensmittelbetriebe, die schlachten oder mehr als ein Drittel ihrer Produktion tierischen Ursprungs wie Fleisch, Milch, Eier und Geflügel an den Einzelhandel oder eigene Filialen liefern, müssen seit 1. Januar von der Regierung der Oberpfalz zugelassen sein. Grundlage dafür ist das sogenannte Hygienepaket, mit dem die EU im Jahr 2006 die Vorschriften für Lebensmittel- und Fleischhygiene neu geregelt hat. Danach brauchten nicht mehr nur Großbetriebe eine EU-Zulassung.

Zugelassen wurde, wer einen Antrag beim zuständigen Veterinäramt gestellt und alle Voraussetzungen erfüllt hatte. Zum Beispiel sind zum Schlachten von Tieren und zum Zerlegen von Fleisch neben der geforderten Hygiene in der Regel zwei getrennte Räume nötig. Betriebe, in denen die bislang gültigen Vorschriften regelmäßig erfüllt wurden, erreichten die EU-Zulassung mit wenig Aufwand. Auch für kleine Betriebe wurden zufriedenstellende Lösungen gefunden. Kriterien für eine Zulassung waren zum Beispiel, dass stets saubere Arbeitskleidung vorrätig ist und getragen wird, dass die Mitarbeiter die Arbeitsstiefel vor dem Betreten der Produktionsräume reinigen, und dass die Lebensmittel bei der Warenannahme und bei der Auslieferung geschützt sind.

Druckversion


Pressestelle der Regierung der Oberpfalz
Briefanschrift: 93039 Regensburg, Dienstgebäude: Emmeramsplatz 8
Pressesprecher: Markus Roth (Telefon: 0941 5680-1105 oder -1195)
Vertreterin: Kathrin Kammermeier (Telefon: 0941 5680-1152)
Telefax: 0941 5680-1106
E-Mail: presse@reg-opf.bayern.de
Internet: www.regierung.oberpfalz.bayern.de

 
Unser Angebot

Stichwortsuche:


[zur erweiterten Suche]

Alphabetisch suchen:

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P, Q | R | S | T | U | V | W | X, Y, Z

© Regierung der Oberpfalz
93039 Regensburg
[Impressum]
[Datenschutzerklärung]