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Presseinfo

Nr. 350: 03.09.2009 
Modulare Förderung im Rahmen der Hauptschulinitiative

Individualisierung und Differenzierung sind fest verankert im Unterricht der Oberpfälzer Hauptschulen. Die Modulare Förderung kann als besondere Form der Differenzierung bezeichnet werden. Dies bedeutet eine zeitlich begrenzte, jahrgangs- und klassenunabhängige Unterrichtung von Lerngruppen auf unterschiedlichem Niveau. Ziel ist die Kompetenzförderung in den Kernfächern Deutsch, Mathematik, Englisch. Erfolgreiche Modellversuche liefen an den Hauptschulen in Erbendorf und in Kümmersbruck. Auch im letzten Jahr des Schulversuchs Modulare Förderung erarbeiteten die Versuchsschulen Konzepte für Organisation und Unterricht. Gleichzeitig werden durch eine Evaluation vorhandene Konzepte überprüft und ggf. überarbeitet.

Die Umsetzung der Modularen Förderung konzentriert sich im kommenden Schuljahr auf die Jahrgangsstufen 5 und 6. In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wird dies über Differenzierungsstunden und in den Jahrgangsstufen 9 und 10 über eigene Klassen, wie z. B. Praxisklassen und M-Klassen geleistet. Diese Rhythmisierung von Klassenunterricht und Modulphasen wurde im letzten Schuljahr schon erfolgreich durch die Arbeit mit Lernschienen in der Oberpfalz erprobt: Lernschienenarbeit bedeutet, dass Schulleitungen den Unterricht in den Kernfächern z.B. Mathematik im Stundenplan parallel organisieren (z.B. alle 5. Klassen haben am Mittwoch in der 3. Stunde Mathematik), um homogene, zeitlich begrenzte Lerngruppenarbeit erfolgreich im Sinne der individuellen Förderung zu ermöglichen.

Als Unterstützung der Modularen Förderung kann die 30. Unterrichtsstunde, die für die Jahrgangsstufe 5 bereits im Schuljahr 2008/09 den Hauptschulen zur Verfügung gestellt wurde, auch für eine äußere Differenzierung eingesetzt werden.

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