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Presseinfo

Nr. 319: 18.08.2009 
Hauptschulen in der Oberpfalz

- Berufliche Orientierung und Praxisbezug -

Die berufliche Orientierung stellt ein wesentliches Merkmal der Haupt- und Mittelschule dar. Dies dokumentieren insbesondere die drei berufsorientierenden Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales und die ausgestalteten Kooperationen mit einer Berufsschule, der regionalen Wirtschaft und der Agentur für Arbeit.

Die Maßnahmen der Praxis- und Berufsorientierung haben sich für die Hauptschülerinnen und Hauptschüler bisher im Hinblick auf das theoretische und praktische Erfahren der Berufswelt als gewinnbringend erwiesen. Auch im Schuljahr 2009/10 werden Projekte in Kooperation mit externen Partnern, insbesondere der Agenturen für Arbeit durchgeführt werden.

Durch die Hauptschulinitiative wird die Hauptschule zu einer Schule nahe am Beruf weiterentwickelt. Für die vertiefte Berufsorientierung werden im aktuellen Haushaltsjahr 550.000 Euro für die Oberpfalz aus Mitteln des Freistaats zur Verfügung gestellt.

Oberste Priorität ist, eine nachhaltige Verbesserung der Ausbildungssituation zu gewährleisten. Die Jugendlichen werden an die Anforderungen des Arbeitsmarktes herangeführt, bekommen ein realistisches Bild ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten und werden bei der Berufsorientierung unterstützt. Die vertiefte Berufsorientierung bildet damit eine hervorragende Brücke in den Ausbildungsmarkt und flankiert die Vermittlung von Ausbildungsplätzen.

- CNC@school -

Das Kooperationsprojekt CNC@school der Regierung der Oberpfalz im Rahmen Hauptschulinitiative stößt auf großes Echo: Bei Projektbeginn vor einem Jahr wurde von einer Beteiligung von 10 Schulen ausgegangen, doch nun werden 20 Hauptschulen aus dem gesamten Regierungsbezirk die CNC-Frästechnik als wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung für Hauptschülerinnen und Hauptschüler in ihr Schulprofil aufnehmen. Das Ministerium für Unterricht und Kultus unterstützt diese Maßnahme und erwartet sich einen großen Erfolg bei der Umsetzung.

Zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft haben die Sachaufwandsträger ihre Schulen entsprechend mit computergesteuerten Fräsmaschinen und PCs ausgestattet.

Im Oktober startet die in Kooperation mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen entwickelte innovative Lehrerfortbildung in Form des blended learning. An diesem zukunftsweisenden Konzept werden 30 Lehrkräfte teilnehmen. Zu diesen gehören neben Lehrkräften der Projektschulen auch Vertreter der Realschulen und der Schulen der Pilsner Region, die ebenfalls an dem Konzept zum Einsatz von CNC-Fräsmaschinen im Unterricht interessiert sind.

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