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Presseinfo

Nr. 290: 05.08.2009 
Neue Anforderungen an Klima- und Kälteanlagen zur Verhinderung des Treibhauseffektes

Im Zuge der Wirtschaftskrise ist das Thema der globalen Erderwärmung momentan in der öffentlichen Diskussion etwas in den Hintergrund getreten. Langfristig sind durch den Treibhauseffekt jedoch schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Lebensbedingungen zu erwarten.

Neben dem Kohlendioxid sind fluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW, H-FKW) besser bekannt als Halone sehr starke Treibhausgase. Ihr Beitrag zur globalen Erwärmung der Erdatmosphäre ist beachtlich. Er liegt um den Faktor 100 bis 22000 höher als der von Kohlendioxid.

Um die Emissionen von fluorierten Treibhausgasen, den sogenannten F‑Gase, zu reduzieren, hat das Europäische Parlament die Verordnung (EG) Nr. 842/2006 (F-Gase Verordnung) erlassen. Zu den betroffenen Kältemitteln gehören beispielsweise die Halone R 23, R 134a, R 143a und entsprechende Gemische.

Betreiber von Kälte- und Klimaanlagen, die Halone nach der F-Gase Verordnung enthalten, müssen u.a. in regelmäßigen Abständen Dichtheitsprüfungen ihrer Anlagen von zertifiziertem Fachpersonal durchführen lassen.

Betriebe, die ortsfeste Kälte- und Klimaanlagen, installieren, warten bzw. instand halten, benötigen ab dem 04.07.2009 eine Zertifizierung. Die Zertifizierung kann in Bayern beim Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg beantragt werden.

Eine Überprüfung von über 40 Betrieben durch das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung der Oberpfalz ergab, dass die meisten Betriebe bisher kaum Kenntnisse über die Anforderungen, die sie nach der F‑Gase Verordnung einhalten müssen, haben.

Auf Grund des festgestellten Informationsdefizits, hat das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung der Oberpfalz, zwei Informationsblätter veröffentlicht, die für Betreiber und Fachfirmen von Kälte- und Klimaanlagen unter: http://www.regierung.oberpfalz.bayern.de/download/gewerbeaufsicht/index.htm#technisch zum Download zur Verfügung stehen.

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