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Presseinfo

Nr. 260: 13.07.2009 
Ferienarbeit - Was ist zu beachten?

Jugendarbeitsschutz - auch bei Ferienjobs!
Gewerbeaufsichtsamt der Regierung der Oberpfalz gibt Tipps für Unternehmer, Eltern und Jugendliche

Arbeiten in den Ferien ist für viele Schülerinnen und Schüler eine willkommene Möglichkeit ihr Taschengeld aufzubessern. Doch vor dem Geldverdienen ist einiges zu beachten. Das gilt für die Ferienarbeiter ebenso wie für deren Eltern und die Arbeitgeber.

Wer als Jugendlicher in den Ferien arbeiten möchte, muss die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes beachten. Danach können Schülerinnen und Schüler, die älter als 15 Jahre sind und noch der neunjährigen Vollzeitschulpflicht unterliegen, während der Ferien für höchstens vier Wochen beschäftigt werden. Die erlaubten vier Wochen können am Stück genommen werden oder auf alle Ferien des Kalenderjahres verteilt werden. Jugendliche, die nicht mehr vollzeitschulpflichtig sind, dürfen auch länger als vier Wochen und auch außerhalb der Ferien in den Grenzen des Jugendarbeitsschutzgesetzes arbeiten.

Ganzjährig zugelassen sind für über 13jährige Schüler Ferienarbeiten, wie zwei Stunden täglich das Austragen von Zeitungen und Zeitschriften oder für drei Stunden täglich Erntearbeiten im landwirtschaftlichen Familienbetrieb.

Grundsätzlich sind die jungen Menschen nur mit solchen Arbeiten zu betrauen, die keine gesundheitlichen Gefahren in sich bergen und die das Leistungsvermögen nicht übersteigen. Fließband und Akkordarbeit und Tätigkeiten, die mit starker Hitze, Kälte, Nässe oder Lärm einhergehen sind nicht zulässig. Auch gefährliche Arbeiten, wie zum Beispiel die Beschäftigung an einer Kreissäge oder das Fahren eines Gabelstaplers, sind nicht erlaubt.

Weitere Auskünfte zu den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes erteilt das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung der Oberpfalz unter der Telefonnummer 0941/50250.

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