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Presseinfo

Nr. 246: 26.06.2009 
Vorbild beim systematischen Arbeitsschutz

Spedition Kießling aus Regenstauf erhält erneut Zertifikat

Mit dem Ziel die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten im Betrieb nachhaltig zu verbessern, Ausfallzeiten zu vermeiden und dadurch wettbewerbsfähig zu bleiben hat die Firma Kießling in Regenstauf das betriebliche Arbeitsschutzmanagement OHRIS eingeführt.

Regierungspräsidentin Brigitta Brunner konnte an die Managementbeauftragte Natalie Grießhammer und den Sicherheitsfachmann Horst Bach ein Zertifikat zur erfolgreichen Anwendung und Fortführung des Managementsystems überreichen (siehe Foto).

Foto: Regierungspräsidentin Brigitta Brunner überreicht Zertifikat an Natalie Grießhammer und Horst Bach

Seit 2003 besteht für die Firma Kießling ein System das Arbeitschutz, Qualität und Umweltschutz verbindet und damit gleichwertig anwendet. "Arbeitsschutz war und ist ein Stück Kultur der Firma Kießling", so Grießhammer. Mit festgelegten und nachvollziehbaren Spielregeln sollen die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter im Betrieb geschützt und erhalten werden. Durch die Anwendung von OHRIS werden Arbeitsunfälle vermieden und Schadensfälle verhindert, was dem Betrieb in den letzten Jahren auch gelungen ist.

OHRIS (Occupational-Health-and-Risk-Management-System) ist ein betriebliches Führungs- und Steuersystem für einen systematischen Arbeitsschutz und Anlagensicherheit. Entwickelt wurde es vom Bayerischen Arbeitsministerium in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Mit OHRIS wird ein Konzept umgesetzt, das den Schutz der Beschäftigten vor arbeitsbedingten Gefahren verbessern und die Anlagensicherheit gewährleisten soll. Ziel des Systems ist es, mögliche Defizite in der Ablauforganisation zu erkennen, sowie Mängel an technischen Anlagen und Verfahren eines Unternehmens aufzudecken und abzustellen.
Die Prüfung des Managementsystems führt auf Wunsch eines Betriebes das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung durch und bestätigt die erfolgreiche Anwendung durch ein Zertifikat.

Die Zahl der OHRIS-zertifizierten Betriebe in der Oberpfalz beträgt derzeit 25. Bayernweit sind es 250 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die ihre Beschäftigten mit OHRIS vor Unfallgefahren schützen.

Für mittelständische Betriebe bis 250 Arbeitnehmer gibt es im Rahmen eines Projektes der Staatsregierung eine OHRIS-Förderung in Höhe von 5.000,00 Euro. Nähere Informationen zu OHRIS erteilt das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung der Oberpfalz unter der Telefonnummer 0941/5025-0.

Weitere Informationen enthält die Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen unter www.stmas.bayern.de/arbeitsschutz/index.htm.

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