Nr. 283: 08.08.2007
Oberpfälzer Feuerwehrstatistik 2006
Insgesamt 47.183 Feuerwehrangehörige, davon erfreulicherweise 5.587 Frauen, leisteten in der Oberpfalz bei den 1.027 Freiwilligen Feuerwehren, 19 Werk- und Betriebsfeuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr Regensburg im Jahr 2006 aktiven Feuerwehrdienst.
Gemäß dem allgemeinen Trend zeigt sich im Jahr 2006 ein leichter Rückgang bei der Gesamtzahl der männlichen Feuerwehrdienstleistenden (minus 24). Bei den weiblichen Feuerwehrdienstleistenden ist hingegen ein Plus von 292 zu verzeichnen (2005: 5.295).
Gab es 2005 noch 910 Jugendgruppen, waren es 2006 immerhin wieder 912 Jugendgruppen. Die Feuerwehren der Oberpfalz zeichnen sich weiterhin bayernweit als Spitzenreiter in Bereich der weiblichen Feuerwehrmitglieder als auch bei der Jugendarbeit bei den Feuerwehren aus, auch wenn die Mitgliederzahlen in den Jugendgruppen 2006 leicht gefallen sind (2004: 10.541, 2005: 10.705; 2006: 10.682).
Insgesamt 18.276 Einsätze waren im Jahre 2006 zu leisten, 1.583 mehr als im Vorjahr (16.693). Während sich die Zahl der Brandeinsätze von 1.943 auf 1.675 verringerte, stiegen dagegen die Einsatzzahlen im Bereich der Technischen Hilfeleistung um 2.020 von 11.436 auf 13.456. Der Anstieg ist unter anderem bedingt durch die Großereignisse wie die FußballWM und der Papstbesuch.
Bei den übrigen Einsätzen handelt es sich um Sicherheitswachen (1.728), Fehlarmierungen (1.302) etc.
Bei Bränden konnten insgesamt 31 Personen gerettet werden, 4 Personen konnten leider nur noch tot geborgen werden.
438 Personen wurden bei technischen Hilfeleistungen gerettet, für 137 Personen kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Bei den Einsätzen verletzten sich insgesamt 23 Feuerwehrdienstleistende, 14 davon bei einem Brandeinsatz, sowie 9 bei Technischen Hilfeleistungseinsätzen.
Wie Regierungsvizepräsident Johann Peißl betonte, verdeutlichen diese Zahlen, dass unsere Feuerwehrangehörigen mit großem Engagement und oft unter Einsatz ihres Lebens ihren selbstlosen Dienst an der Gemeinschaft leisten. "Dafür bedanke ich mich ganz herzlich", so der Regierungsvizepräsident.
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