Pressemitteilung Nr. 187/03

Regensburg, 10. September 2003

Truppenübungsplatz Grafenwöhr
Regierung der Oberpfalz informiert erneut über derzeitigen Sachstand

Die Regierung der Oberpfalz informiert erneut zum aktuellen Stand der "Baumaßnahme im Truppenübungsplatz Grafenwöhr, Projekt Efficent Basing East (EBE)".

Auftragsvergaben an Firmen

Für das Projekt "EBE" im Truppenübungsplatz Grafenwöhr sind die ersten Bauaufträge vergeben worden. Fünf Aufträge mit einer Auftragssumme von rund 16,9 Millionen Euro wurden bereits vergeben; drei der beauftragten Firmen kommen aus Nordbayern.

Für fünf andere Baumaßnahmen mit Arbeiten im Wert von insgesamt ca. 15 Millionen Euro wurde das Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Die Vergabe der Aufträge wird voraussichtlich noch dieses Jahr erfolgen.

Weitere 20 Einzelbaumaßnahmen wird die "Baudienststelle Grafenwöhr" noch heuer und im Jahr 2004 öffentlich nach VOB ausschreiben. Die Baumaßnahmen bewegen sich vermutlich in folgenden Größenordnungen: zwei Maßnahmen bis 1,0 Millionen Euro, fünf Maßnahmen von 1,5 bis 5,0 Millionen Euro, acht Maßnahmen von 5,0 bis 10 Millionen Euro, fünf Maßnahmen über 10 Millionen Euro.

Die Ankündigung der jeweiligen Ausschreibungen erfolgt im Bayer. Staatsanzeiger und im Bundesanzeigeblatt. Firmen können dann die Unterlagen bei der Baudienststelle der Regierung der Oberpfalz im Truppenübungsplatz Grafenwöhr anfordern.

Vorgesehen ist, dass die Bauaufträge für die geplanten Einzelbaumaßnahmen an Generalunternehmer oder an Bietergemeinschaften vergeben werden. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollten die Möglichkeit nutzen, sich zu Bietergemeinschaften zusammenzuschließen.

Die Bauverwaltung des Freistaates Bayern war und ist weiterhin bemüht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Vergabe von Bauaufträgen "Leistungspakete" in Größenordnungen zu erreichen, die es örtlichen mittelständischen Unternehmen alleine oder im Zusammenschluss als Bietergemeinschaft erlauben, am Wettbewerb erfolgreich teilzunehmen.

Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer (HWK) hat die Regierung der Oberpfalz in mehreren Veranstaltungen für diesen Weg in der Region geworben, nachdem erreicht worden war, dass die Bauleistungen trotz der ursprünglich von US-Seite für das Projekt "EBE" geforderten ausschließlichen Vergabe an Generalunternehmer auch an Bietergemeinschaften aus kleinen und mittleren Unternehmen vergeben werden dürfen. Umfangreiche Bauleistungen werden soweit als möglich in Lose geteilt. Dadurch wird leistungsfähigen mittelständischen Unternehmen aus der Region die Möglichkeit eröffnet, sich am Ausschreibungsverfahren zu beteiligen und Aufträge zu erhalten. Die Vergabepakete werden in der Regel so gebündelt, dass aus wirtschaftlichen und technischen Gründen mehrere Fachlose zusammengefasst vergeben werden können. Im Hinblick auf die Förderung des Mittelstandes wird darauf geachtet, dass die Auftragssummen möglichst in einem Bereich von ca. 1 bis ca. 15 Millionen Euro liegen.


Zurück zum Inhaltsverzeichnis