Pressemitteilung Nr. 222/02

Regensburg, 14. November 2002

"Land in Sicht" für die Oberpfalz

Land, genauer gesagt 61,2051 Hektar Flächenzuwachs, hat der Regierungsbezirk Oberpfalz zum 01.01.2003 in Aussicht. Dieser Landgewinn resultiert aus einer Umgliederung von Gebieten des Marktes Neuhaus an der Pegnitz aus Mittelfranken in die Oberpfalz.

Insgesamt sind 240 Flurstücke der Gemarkungen Krottensee und Rothenbruck im Bereich der Stadt Auerbach, der Märkte Neuhaus a.d. Pegnitz und Königstein sowie der Gemeinde Hirschbach und damit in den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Nürnberger Land in den Regierungsbezirken Oberpfalz und Mittelfranken von dieser "Grenzbereinigung" und der damit einhergehenden Auflösung von bisher gemeindefreien Gebieten betroffen.

Wermutstropfen für die Oberpfalz ist leider die Tatsache, dass gleichzeitig der Bereich der "Maximiliansgrotte" die heimatliche Oberpfalz in Richtung Mittelfranken verlassen muss. "Nur der erhebliche Landgewinn in der Größe eines schönen Bauernhofes kann uns Oberpfälzer wenigstens etwas über diesen schmerzlichen Verlust hinwegtrösten," meinte Regierungspräsident Dr. Wilhelm Weidinger zur jetzt vorliegenden diesbezüglichen Verordnung des Bayerischen Innenministeriums. "Dieser Gebietsgewinn ist schließlich der erste friedliche Flächenzuwachs der Oberpfalz zu Lasten des fränkischen Brudervolkes seit Jahrzehnten!"

Innerhalb der Oberpfalz gleichzeitig umgegliedert werden auf Vorschlag der Regierung insgesamt 1207,4 ha bisher gemeindefreies Gebiet in die Stadt Auerbach, den Markt Königstein und die Gemeinde Hirschbach. Die Regierung setzt damit ihre erfolgreichen Bemühungen fort, möglichst viel bisher gemeindefreies Gebiet der Verantwortung der Gemeinden zuzuführen.


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