Pressemitteilung Nr. 196/02

Regensburg, 09. Oktober 2002

Städtebauförderung 2002 in der Oberpfalz:
16 Millionen Euro stehen für 76 Städte und Gemeinden bereit

Die Regierung der Oberpfalz hat jetzt alle Städtebauförderungsmittel für das Jahr 2002 bereitgestellt. Etwas mehr als 16 Millionen Euro stehen für die Oberpfalz an Zuschüssen zur Verfügung, damit werden wichtige Sanierungsvorhaben in 76 Städten und Gemeinden gefördert. Den größten Anteil der Zuschüsse stellt der Freistaat Bayern mit rund 9,7 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Finanzmittel gewähren der Bund mit rund 4,6 Millionen Euro und die Europäische Union mit knapp 2 Millionen Euro.

Die Städtebauförderung unterstützt z.B. in Waldsassen die Sanierung des Klosters, in Schierling die Revitalisierung einer gewerblichen Brachfläche im Ortszentrum und in Regensburg wird die Neugestaltung der Maxstrasse zur Aufwertung der Innenstadt finanziert. Ein besonderer Schwerpunkt der Städtebauförderung wird zunehmend die Zielsetzung des Programms "Soziale Stadt" sein. In Amberg, Grafenwöhr, Neumarkt i.d.OPf., Regensburg, Sulzbach-Rosenberg, Vohenstrauß und Weiden i.d.OPf. wird versucht in belasteten Quartieren vor allem auch durch städtebauliche Maßnahmen eine soziale Aufwertung einzuleiten oder präventiv einer Abwärtsentwicklung vorzubeugen. Die Bürgerinnen und Bürger sind in die Planungsprozesse eingebunden und spüren unmittelbar den Erfolg erster Maßnahmen.

Neben der notwendigen Sanierung und Entwicklung von Städten und Dörfern hat die Städtebauförderung eine große Anstoßwirkung für private Investitionen, sie ist damit ein stabilisierender Faktor für die Bauwirtschaft gerade in ländlichen und strukturschwachen Regionen. Der Einsatz eines Euro an staatlichen Fördermitteln zieht bis zu acht weitere Euro an öffentlichen und privaten Investitionen nach sich.


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