| Pressemitteilung Nr. 185/02 |
Regensburg, 20. September 2002
Maßnahmen des Freistaats Bayern, das Berufsschullehramt für Diplomstudiengänge zu öffnen, waren erfolgreich
Der sich abzeichnende Rückgang der Referendarszahlen in den letzten Jahren konnte durch eine auf dieses Einstellungsjahr begrenzte Sondermaßnahme des Freistaates Bayern, das Berufsschullehramt für bestimmte Diplomstudiengänge (Univ.) in den Berufsfeldern Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaft zu öffnen, deutlich gebremst werden.
Insgesamt 63 Studienreferendare, damit 30 mehr als im Vorjahr, haben zum Schuljahresbeginn ihren Dienst an den gewerblichen, kaufmännischen, agrar- und hauswirtschaftlichen beruflichen Schulen im Regierungsbezirk Oberpfalz aufgenommen.
Als weitere Neuerung läuft parallel zur bisherigen Lehrerausbildung ein Modellversuch zur Erprobung von Möglichkeiten zur Qualitätssicherung und Attraktivitätssteigerung des Lehrerberufs an beruflichen Schulen (AQUA). Dabei soll geklärt werden, ob eine stärker modularisierte und am Bedarf der Person und der Schule orientierte Gestaltung des Vorbereitungsdienstes die bisherige zweite Phase der Lehrerausbildung attraktiver macht.
Leitender Regierungsschuldirektor Karl-Heinz Kirchberger von der Regierung der Oberpfalz händigte den jungen Lehrkräften zum Dienstanfang die Ernennungsurkunden aus und vereidigte sie auf das Grundgesetz und auf die Bayerische Verfassung. Für ihren neuen Lebensabschnitt und ihre weitere berufliche Tätigkeit wünschte Kirchberger den Studienreferendaren viel Erfolg.
Die Studienreferendare versehen ihren Vorbereitungsdienst an den Seminarschulen in Amberg, Sulzbach-Rosenberg, Schwandorf, Weiden i.d.OPf., Neustadt a.d.Waldnaab und Regensburg. Dabei soll eine fundierte schulpraktische Ausbildung für die Lehrertätigkeit an beruflichen Schulen vermittelt werden.