| Pressemitteilung Nr. 177/02 |
Regensburg, 12. September 2002
Weiterhin günstige Einstellungssituation für Lehrkräfte in den Grund- und Hauptschulen der Oberpfalz zum Schuljahr 2002 / 2003
Im Volksschulbereich ist die günstige Einstellungssituation des Vorjahres noch einmal verbessert worden. Insgesamt können in den Grund- und Hauptschulen der Oberpfalz 235 Bewerber beschäftigt werden.
Besonders positiv herauszustellen ist dabei die Einstellung der Hauptschullehrkräfte. Alle Bewerber, die eine Anstellungsnote von mindestens 3,50 erreicht haben, erhalten eine Beschäftigung. Diese günstigen Einstellungschancen an der Hauptschule werden auch in den nächsten Jahren noch anhalten.
Im Grundschulbereich hat sich die Situation gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Von 168 Bewerbern aus der Oberpfalz erhalten 158 eine Beschäftigung, dies entspricht etwa 94 %. Besonders hervorzuheben ist dabei die günstige Einstellung aus dem diesjährigen Prüfungsjahrgang. Hier erhalten von 70 Bewerbern alle 70 eine Beschäftigung, wobei 48 als Beamte auf Probe, 10 als Vertragslehrer mit der Zusage auf eine spätere Verbeamtung und 12 als Vertragslehrer ohne Zusage auf eine spätere Verbeamtung beschäftigt werden können.
Im einzelnen teilen sich die Beschäftigungsmöglichkeiten der Oberpfälzer Lehramtsbewerber wie folgt auf:
Lehramt
GrundschuleLehramt
HauptschuleGesamt
Einstellungen als
Beamte auf Probe96
48
144
Arbeitsverträge mit voller Stundenzahl und mit der Zusage auf eine Verbeamtung nach spätestens zwei Jahren 24
18
42
Gesamt 120
66
186
Dazu kommen noch zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten in Form von befristeten Arbeitsverträgen mit voller Stundenzahl vom 16.09.2002 bis 07.09.2003:
Lehramt
GrundschuleLehramt
HauptschuleGesamt
38
11
49
Gesamtzahl der
Beschäftigungen158
77
235
Diese einstellungsberechtigten Lehrkräfte können jedoch nicht alle in der Oberpfalz bleiben. Zur Herstellung gleicher Personalverhältnisse in Bayern muss die Oberpfalz im Rahmen des Lehrerausgleichs 100 Lehrkräfte in den Regierungsbezirk Oberbayern abgeben. Leider sind davon auch 12 verheiratete Lehrkräfte ohne Kind betroffen.
Etwas abgemindert wird dieser Verlust durch die Versetzung von insgesamt 50 Lehrkräften aus anderen Regierungsbezirken in die Oberpfalz:
aus Oberbayern 43
aus Mittelfranken 4
aus Niederbayern 2
aus Schwaben 1Im Bereich der Fachlehrerinnen und Fachlehrer (Handarbeit/Hauswirtschaft und musisch-technisch) sind die Einstellungschancen besonders günstig. Alle Bewerber mit einer Note bis 3,50 erhalten eine Beschäftigung.
Die Oberpfalz muss auch hier 4 Fachlehrerinnen und Fachlehrer im Rahmen des Lehrerausgleichs nach Oberbayern abgeben, erhält jedoch aus der Rückführung von Oberbayern 2 Fachlehrkräfte zurück.
Bei den Förderlehrern (früher: Pädagogischen Assistenten) hat sich die Einstellungssituation ebenfalls verbessert. Von insgesamt 13 Bewerbern (Prüflinge und Warteliste) erhalten 12 eine Beschäftigung, von denen sechs als Beamte auf Probe eingestellt werden.
Auch hier muss die Oberpfalz im Rahmen des Lehrerausgleichs zwei Förderlehrer nach Oberbayern abgeben.
Insgesamt haben sich die Chancen für eine Beschäftigung im Volksschulbereich im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin verbessert.