Pressemitteilung Nr. 142/02

Regensburg, 26. Juli 2002

Regionalkooperation Oberpfalz/ Niederbayern – Region Pilsen
Auftaktveranstaltung am 25.7. im Tagungszentrum von Furth im Wald

Am Donnerstag, den 25. Juli 2002 fand im Tagungszentrum in Furth im Wald die Auftaktveranstaltung für die grenzüberschreitende Regionalkooperation der Oberpfalz mit der tschechischen Region Pilsen statt. Auch der niederbayerische Landkreis Regen gehört zu diesem Kooperationsraum. Dieses gemeinsame Engagement für eine nachbarschaftliche Kooperation ist ein wichtiges Instrument, die Entwicklungschancen und die Wettbewerbsposition des eigenen Raumes gegenüber anderen europäischen Regionen insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende EU-Osterweiterung zu verbessern.

Das Treffen des Oberpfälzer Regierungspräsidenten Dr. Weidinger mit dem Regionspräsidenten von Pilsen, Dr. Zimmermann, im Mai letzten Jahres war der Auslöser für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf dieser Ebene. Die Regionalkonferenz am 8./9. November letzten Jahres in Pilsen festigte die Kontakte und endete mit einer Deklaration über den Willen zu einer engen Zusammenarbeit, die jetzt konkret aufgenommen wurde. Federführend sind die Regierung der Oberpfalz und die neu geschaffene Verwaltung der Region Pilsen. Mit eingebunden sind zahlreiche regionale Akteure aus den Landkreisen, den Gemeinden, den Wirtschaftskammern und anderen Institutionen. Insgesamt 40 Experten tagten in 6 Arbeitsgruppen, um alle wichtigen Bereiche einer möglichen Zusammenarbeit zu beraten; dazu gehören insbesondere Wirtschaft, Tourismus, Verkehr, Umweltschutz, Landwirtschaft und kommunale Zusammenarbeit.

Über eine erste Bestandsaufnahme der Zuständigkeiten und gemeinsamen Interessen hinaus wurden auch schon erste konkrete Projekte erörtert. Im Vordergrund standen die Unterstützung kommunaler Partnerschaften, der Ausbau der Zusammenarbeit im Kulturtourismus, der Aufbau und die Koordinierung von Infoportalen der regionalen Wirtschaft, der Informationsaustausch über Abfallwirtschaftskonzepte, die Vermittlung von Know how über Dorferneuerung und die Erarbeitung einer gemeinsamen Resolution zur Verbesserung der großräumigen Verkehrsanbindung.


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