Pressemitteilung Nr. 196/01

Regensburg, 12. September 2001

31 Studienreferendare für berufliche Schulen vereidigt

31 Studienreferendare, damit wiederum weniger als in den Jahren zuvor, haben zum Schuljahresbeginn ihren Dienst an den gewerblichen, kaufmännischen, agrar- und hauswirtschaftlichen beruflichen Schulen im Regierungsbezirk Oberpfalz aufgenommen. Leitender Regierungsschuldirektor Kirchberger händigte den jungen Lehrkräften zum Dienstanfang die Ernennungsurkunden aus und vereidigte sie auf das Grundgesetz und auf die Bayerische Verfassung.

Der sich abzuzeichnende Rückgang der Referendarszahlen wird in den nächsten Jahren nicht ohne Einfluss auf die Lehrerversorgung an den beruflichen Schulen bleiben. Schon für das kommende Schuljahr können nicht mehr alle offenen Lehrerplanstellen für den beruflichen Schulbereich in der Oberpfalz besetzt werden.

Die neuen Studienreferendare versehen ihren Vorbereitungsdienst an den Seminarschulen in Amberg, Sulzbach-Rosenberg, Schwandorf, Weiden i.d.OPf., Neustadt a.d.Waldnaab und Regensburg, wo ihnen eine fundierte schulpraktische Ausbildung für die Lehrtätigkeit an beruflichen Schulen vermittelt wird.

Der Vorbereitungsdienst gliedert sich in zwei Ausbildungsabschnitte, die jeweils ein Jahr dauern. Bereits im ersten Ausbildungsabschnitt erteilen die Referendare nach einer kurzen Einarbeitungsphase eigenverantwortlich Unterricht. Seminarveranstaltungen und Hospitationen ergänzen die Unterrichtstätigkeit. Im 1. Ausbildungsjahr legen die Studienreferendare die ersten zwei Prüfungslehrproben ab.

Zu Beginn des zweiten Vorbereitungsjahres werden die Referendare an eine Einsatzschule versetzt. Dort stehen sie unter der Aufsicht eines Betreuungslehrers und übernehmen 11 bis 16 Wochenstunden Unterricht.

Nach Ableistung der dritten Lehrprobe wird der Vorbereitungsdienst mit der zweiten Staatsprüfung abgeschlossen.


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